Trend Special

2021 neigt sich dem Ende zu. Höchste Zeit, sich zu fragen, welche Technologie-Trends das kommende Jahr bestimmen werden.

 

Wir haben für Sie vier wichtige Trends des nächsten Jahres ausgewählt, die wir Ihnen hier vorstellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Lesen!

Personalisierte Customer Journeys für jeden einzelnen Kunden

Personalisierte Kundenerlebnisse sind laut dem Beratungsunternehmen Deloitte auch im Jahr 2022 einer der wichtigsten globalen Marketing-Trends. Kunden erwarten ein personalisiertes Kauferlebnis an allen physischen und digitalen Touchpoints – von der Werbung, über den Kauf, bis zum After Sales.


Technische Möglichkeiten, die Kunden individuell und persönlich anzusprechen, gibt es zur Genüge.
 

Dynamische Landingpages reagieren adaptiv auf jeden einzelnen Kunden und spielen automatisch die passende Produktinformation oder Werbebotschaft aus.


Smarte Produktkonfiguratoren stellen aus der Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten das perfekte Produkt für den Kunden zusammen.


Bei der Rapid Asset Production werden die Bilder auf Websites in Abhängigkeit von Nutzereigenschaften und weiteren Kontextfaktoren, wie z.B. der Tageszeit, aus einer Auswahl an unterschiedlichen Hintergründen, Bildmotiven und Schriftzügen automatisiert vom System erstellt – und zwar in dem Moment, in dem der Nutzer die Website besucht. So erhält er immer genau die Werbebotschaft, die zu ihm passt.


Und durch die Vernetzung physischer Objekte und Sensoren mit digitalen Systemen können Touchpoints für alle Sinne und somit eine echte hybride Customer Experience geschaffen werden.

 

Eine personalisierte Customer Experience basiert dabei auf Daten, innovativer Technologie und optimierter User Experience. Hier bieten spezialisierte Unternehmen wie mediaman umfangreiches Know-how in allen drei Bereichen der personalisierten Customer Experience an – von der intelligenten Datenverarbeitung, über den Einsatz von Personalisierungstools, bis hin zur Entwicklung smarter Touchpoints.

Distributed Cloud

Auch die Nutzung von Cloud-Diensten nimmt weiter Fahrt auf. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes nutzt heute jedes dritte Unternehmen in Deutschland Cloud-Dienste – im Vergleich zu 2018 ein Anstieg um 50%.


Während jedoch die stetige Verbreitung von Cloud-Diensten keine wirkliche Neuerung darstellt, ist ein IT-Trend im Jahr 2022 die nächste Generation des Cloud Computing – Distributed Cloud.

 

Während bei herkömmlichen Cloud-Diensten alle Daten an einem zentralen Ort gespeichert werden, setzt die Distributed Cloud darauf, die Daten nah am Ort ihrer Entstehung zu speichern und zu verarbeiten.


Während die Core Cloud als Speicher für große Datenmengen dient, übernehmen Edge Clouds Aufgaben, die eine sehr niedrige Latenz benötigen. Daher sind sie möglichst nah am Daten verarbeitenden System platziert. Die regionalen Clouds fungieren als Zwischenspeicher oder Cache für benötigte Daten aus der Core Cloud.

Die Distributed Cloud ermöglicht es, umfangreiche Datenhaltung und skalierbare Datenspeicherung mit extrem niedrigen Latenzen und erhöhter Performance zu kombinieren. Dadurch werden neben personalisierten Customer Experiences an intelligenten Touchpoints auch vollständig automatisierte Fabriken (Smart Factories), Lagerhallen und Logistikzentren realisierbar.

 

Die Edge Cloud ist zudem die Grundlage für einen weiteren Trend im Bereich der intelligenten Datenanalyse, der sich Edge AI nennt. Dabei werden die neuronalen Netze nicht mit den Daten einer zentralen Cloud trainiert, sondern lediglich mit den Daten in der lokalen Edge Cloud. Das erhöht u.a. die Sicherheit der wertvollen Unternehmensdaten, da diese dort bleiben, wo sie erzeugt werden. Der wohl bekannteste Anwendungsfall von Edge AI findet sich in der FaceID auf den iPhones von Apple. Die Gesichtserkennung wird dabei ausschließlich im iPhone selbst durch die eingebauten KI-Chips ermöglicht.


Als Consulting-Partner von Amazon Web Services unterstützt mediaman Sie bei der Entwicklung Ihrer Cloud-Computing-Strategie und Ihrer individuellen Architektur sowie beim Setup, dem Wissenstransfer, der Optimierung und dem Betrieb Ihrer Lösungen in der AWS-Cloud-Umgebung.

Homeoffice treibt die Digitalisierung voran

Die mittlerweile fast zwei Jahre mit der Pandemie haben bewiesen, dass viele Jobs auch aus dem heimischen Räumen durchgeführt werden können. Neben dem traditionellen Arbeiten am Arbeitsplatz im Unternehmen haben sich in dieser Zeit zwei weitere Arbeitsmodelle etabliert: die dezentralisierte Remote-Arbeit und der hybride Ansatz, der das Beste aus beiden Welten vereint.

 

Viele Arbeitnehmer haben sich an die Bequemlichkeiten des Arbeitens von zuhause gewöhnt und sehen Home Office und Remote Work zunehmend als wünschenswert an. Die wachsende Forderung nach flexiblem und ortsungebundenem Arbeiten ist besonders vor dem Hintergrund der Great Resignation und dem präsenten Fachkräftemangel für Unternehmen von enormer Bedeutung, um attraktiv für aktuelle und zukünftige Arbeitnehmer zu sein.

 

Auch aus diesem Grund stehen Unternehmen verstärkt vor der Herausforderung, ihre Prozesse zu digitalisieren, die notwendigen Kommunikationstools einzuführen und eine Arbeitskultur zu schaffen, die dem dezentralen Arbeiten einen Platz einräumt. 

 

Unternehmen profitieren bei der Remote-Arbeit davon, ortsunabhängig geeignete Arbeitskräfte einstellen und Kosten für Büroräume einsparen zu können.

 

Wie Sie Ihre Arbeitsprozesse krisenfest machen und langfristig davon profitieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

Vor welchen Herausforderungen mediaman im Hinblick auf Home Office in Zeiten von Corona gestellt wurde und wie sich unser Blick darauf verändert hat, zeigt dieser Artikel.

 

Des Weiteren zahlt das Home Office auf den Trend der Sustainability ein. Bill Gates prognostiziert, dass nach der Corona-Pandemie 50% der Geschäftsreisen und 30% der Büroarbeitsstunden wegfallen werden (FAZ, 2020). Dies würde vor allem die CO2-Belastung, die durch die Verkehrsmittel entsteht, deutlich reduzieren.

 

Wie sich hybrides Arbeiten und Home Office auf den CO2-Ausstoß eines Unternehmens auswirken, verdeutlicht auch der Hybrid Workplace Carbon Calculator der Softwareplattform Watershed. Neben den Emissionen von Geschäftsreisen und dem täglichen Arbeitsweg wird in der Berechnung auch der Energieverbrauch der Mitarbeiter im Home Office berücksichtigt.

 

Mit Hilfe der Plattform können Organisationen Maßnahmen zur Emissionsreduzierung planen und umsetzen und die Ergebnisse schließlich in Form von Berichten veröffentlichen.

 

Lesen Sie hier, wie der Emissionsrechner von Watershed funktioniert.

Cybersecurity Mesh

Cyberangriffe auf Unternehmen, Universitäten und öffentliche Behörden sind in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr – oft mit fatalen Folgen wie dem Totalausfall der gesamten IT-Systeme, der Stilllegung der Produktion oder dem Verlust wertvoller Unternehmensdaten. Für die Gesellschaft von größter Bedeutung ist zudem die digitale Sicherheit der kritischen Infrastruktur wie (Atom-)Kraftwerke und Krankenhäuser. Und auch Wirtschaftsspionage – teilweise staatlich gelenkt – ist eine ernst zu nehmende Bedrohung für viele deutsche Innovationschampions.


Die zunehmende Digitalisierung in Kombination mit der Verbreitung des dezentralen Arbeitens und der Nutzung privater Endgeräte macht das Thema Cybersecurity für Unternehmen immer mehr zu einer Top-Priorität im Zuge der digitalen Transformation. Denn ist das eigene System einmal infiziert oder sogar verschlüsselt, kommt jede Hilfe oft zu spät.


Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, greifen Unternehmen zunehmend auf neue Cybersecurity-Konzepte wie Cybersecurity Mesh zurück.


Traditionelle Cybersecurity-Konzepte sind vergleichbar mit einer ummauerten Stadt. Um das gesamte Netzwerk wird eine Mauer aus Firewalls und Antivirensoftware gezogen, die alle Geräte innerhalb des Netzwerks umfasst. Der Zugang in dieses Netzwerk ist häufig nur möglich, wenn sich der Nutzer physisch im Unternehmen aufhält. Mit der Verbreitung der Remote-Arbeit außerhalb der Unternehmensgrenzen ist dieser Ansatz nicht mehr umsetzbar.


Beim Cybersecurity Mesh hingegen hat jedes Endgerät seinen eigenen, kleinen Sicherheitsbereich. Da so jeder Knotenpunkt über eine eigene Absicherung verfügt, können Netzwerkmanager den Zugang zu den verschiedenen Bereichen eines Netzwerks besser verwalten und im Auge behalten. Hacker werden daran gehindert, die Schwachstelle eines einzelnen Knotenpunktes auszunutzen, um auf das gesamte Netzwerk zuzugreifen. Laut Gartner ermöglicht der modulare Cybersecurity Mesh skalierbare, flexible und zuverlässige Cybersecurity.

Kommen Sie einfach auf uns zu! Wir freuen uns, mit Ihnen zu sprechen.

René Porth

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René Porth

Senior Strategy Consultant

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